Predictive Maintenance für rotierende Technik. Sie müssen mir nicht glauben, Sie können es messen lassen: Sensoren auf Ihre kritischste Maschine, 30 Tage Aufzeichnung, am Ende ein schriftlicher Zustandsbericht. Danach übernehmen Sie oder ich baue zurück.
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In den meisten Betrieben läuft Instandhaltung nach Intervall. Ein Termin steht im Kalender, ein Teil wird getauscht, weil das Intervall es sagt. Zwei Dinge gehen dabei regelmäßig schief:
Der teure Fall ist immer der zweite. Ein ungeplanter Ausfall kostet nicht das Ersatzteil, sondern die Stunden, in denen die Fertigung steht, und die Termine, die dadurch reißen. Am Freitagnachmittag, wenn niemand mehr liefert.
Verschleiß an rotierender Technik kündigt sich an, lange bevor er hörbar wird. Man muss nur hinhören, durchgehend statt alle sechs Monate.
Fester Umfang, festes Ende. Der Pilot läuft an einer einzigen Maschine, damit Sie das Verfahren beurteilen können, bevor Sie darüber nachdenken, es auszuweiten.
Sensoren werden magnetisch aufgesetzt, das Gateway angesteckt. Die Maschine läuft dabei weiter. Keine Abnahme, kein IT-Ticket, kein Eingriff in Ihre Steuerung.
Das Modell baut das Normalprofil genau dieser Maschine auf: Drehzahlen, Lastwechsel, Schichtrhythmus. Ab Woche 2 sehen Sie live mit.
Schriftlicher Zustandsbericht: Auffälligkeiten, Trends, Handlungsempfehlung. Danach übernehmen Sie den Betrieb oder ich baue die Sensorik zurück.
Montage und Rückbau mache ich selbst, vor Ort. Kein Dienstleister-Karussell, keine Übergabe an ein Partnernetz.
| Wartungsvertrag allein | Wartungsvertrag + Adoption-X |
| Termine nach Kalender | Termine nach Zustand |
| Teile getauscht, weil das Intervall es sagt | Teile getauscht, weil die Maschine es zeigt |
| Zwischen zwei Terminen kein Bild | Durchgehendes Bild, 24/7, mit Trendverlauf |
| Ausfall bleibt möglich und ungeplant | Wochen Vorlauf statt Freitagnachmittag |
Ich ersetze Ihren Wartungspartner nicht. Ich sage ihm, wann er wirklich kommen muss.
Edge-first aufgebaut: gemessen und vorverarbeitet wird am Gerät, entschieden wird lokal. Die Cloud ist eine Option, keine Voraussetzung.
MEMS-Vibrationssensorik, drei Achsen, bis 10 kHz, dazu Körperschall über MEMS-Mikrofone. Magnetisch oder adhäsiv montiert, typischer Messpunkt ist das Lagerschild auf der Antriebsseite. Anbindung per BLE, Sub-GHz, RS-485 oder IO-Link.
Industrie-PC, Raspberry Pi CM4 oder ESP32. FFT, Effektivwert und Trendberechnung laufen direkt am Gerät. Pufferung bei Netzwerkausfall, auf Wunsch vollständig offline-fähig.
Anomalieerkennung über Isolation Forest und Autoencoder, mit einem individuellen Baseline-Profil je Maschine. Kalibrierung zwei bis vier Wochen. Ausgelöst wird sowohl schwellwert- als auch modellbasiert.
Echtzeit-Status und Trendverläufe, Alarmierung per App-Push, E-Mail, SMS oder OPC-UA. CSV-Report und REST-API Richtung SAP PM oder CMMS. Rollen für Instandhaltung, Schicht und Management.
| Kommunikation | MQTT, OPC-UA, Modbus TCP, REST-API |
| Hardware | Herstellerunabhängig, IO-Link, BLE, kabelgebunden |
| IT-Integration | SAP PM, Infor, eigenes CMMS via REST oder CSV-Export |
| Datensicherheit | TLS 1.3, lokale Datenhaltung, Rollenkonzept, DSGVO-konform |
| Infrastruktur | On-Premise, EU-Cloud (IONOS oder Hetzner) oder hybrid |
Alle Details zum Aufbau stehen im Beiblatt der Übersicht als PDF. Wie sich das in die vier Betriebsmodelle einordnet, steht unter DSGVO-konforme KI.
Weniger, wenn die Anlage rein statisch oder hydraulisch arbeitet, ein Ausfall folgenlos abgefangen wird oder ohnehin schon eine Zustandsüberwachung läuft. Ob Ihre Maschine passt, sehe ich im Erstgespräch an wenigen Angaben: Typ, Drehzahlbereich, Schichtmodell.
| Normalprofil | Referenzlinie dieser Maschine über Drehzahlen, Lastwechsel und Schichten |
| Auffälligkeiten | Abweichungen vom Normalprofil, zeitlich eingeordnet |
| Trends | Entwicklung über die Laufzeit, nicht nur ein Momentwert |
| Empfehlung | Was zu tun ist, mit welcher Dringlichkeit |
| Ihre Entscheidung | Betrieb übernehmen, ausweiten oder Sensorik zurückbauen |
Der Bericht ist schriftlich und gehört Ihnen, unabhängig davon, wie Sie danach entscheiden.
30 Minuten, kostenfrei. Sagen Sie mir, welche Maschine Ihnen am meisten Sorgen macht. Ich sage Ihnen, ob sich der Pilot dort lohnt, und was er kostet.
Zum Mitnehmen und intern weiterleiten: Übersicht als PDF (2 Seiten, inklusive Technik-Beiblatt für die IT).